Buchungsanfrage


Sie stehen vor der Entscheidung, einen Redner zu buchen?

Er soll außergewöhnlichen, erfahrenen und zuverlässig sein, mit Seniorqualitäten? Denken Sie nach? Welche Themen können Sie sich vorstellen, die Sie aufregend, energiegeladen und mutig in die Zukunft schauen lassen? Was könnte Ihnen neue Impulse geben, um Kreativität und Innovationspotentiale zu wecken oder einen Perspektivenwechsel vorzunehmen? Warum sollten wir im Alltag und der täglichen Routine, die Themen hinter den Themen erkennen, um Krisen zu verstehen und die richtigen Entscheidungen für Innovation und Wandel zu treffen? Oder suchen Sie einen Sprecher für Überzeugung und den Kommunikationserfolg in Ihrem Unternehmen oder für einen Motivations-Event?

Seit über 40 Jahren bin ich die anerkannte Koryphäe, wenn es um das Thema „Reden“, „Methoden der Kommunikation“, „Lernen“, „Issues“ und „Innovation“ und „Wendepunkte“ geht. Meine Erfahrung, gibt mir bis ins kleinste Detail die Kompetenz und Kenntnis schlagkräftiger, überzeugender und ausdrucksvoller Redekunst. Henry Ford sagte einmal: „Wer aufhört zu werben, um Geld zu sparen, der kann auch seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.“ Ähnlich ist es mit einer guten Rede. Sie sollte vor Memos und schriftlichen Anweisungen im Vordergrund der Unternehmenskommunikation stehen. Die »gute alte Rede« gehört im Bedarf unserer ständig wachsenden Kommunikationskultur des Wissenszeitalters zu den vielleicht am meisten in ihrer Wirkung unterschätzten Medien und Kommunikationsmittel. Zuviel wird auf elektronische Medien und digitale Formate gepresst.

So besitzen in Reden verwendete Metaphern und bildhafte Vergleiche oft erstaunlichen Einfluss auf unser Denken und Fühlen. Sie wirken tief in unser Selbstbild und unsere neurologische Bereiche hinein, wie wir aus der Neurobiologie des Gespräches verstehen lernen. Sprache und die Stimulierung des sinnlich Wahrnehmbaren macht selbst abstrakte Konzepte greifbarer. Der Wertbeitrag einer Rede ist auf den ersten Blick vielleicht schwer quantifizierbar. Jedoch liegt der Wert greifbar auf der Hand. Er ist immer nachhaltig, denn eine treffliche Rede regt zur Logik an und lässt Geistesblitze entstehen, motiviert und ist richtungsweisend. Laut Kognitionswissenschaftlern ist die figurative Redeweise ein wichtiges Instrument des Geistes. Geht es um Aktualität, ist eine gefragte Rede immer auf der Höhe der Zeit. Laterales Denken ist die Quelle meiner Inspiration und Analyse.  Das ermöglicht mir Urteile zu verzögern und aufzuschieben, Informationen neu aufeinander einwirken zu lassen und so einen Freiraum für neue Ideen und Themen entstehen zu lassen, wovon meine Kunden und Auftraggeber profitieren.

„Diese Art zu denken, nenne ich Laterales Denken: die Fähigkeit, aus dem Gefängnis der alten Ideen auszubrechen und neue zu entwickeln.” (Dr. Edward de Bono)

Mein Vorgehen zur Entwicklung von Vorträgen und Themenbeiträgen orientiert sich neben anderen Kreativitätstechniken an den vier Prinzipien die den Ansatz des lateralen Denkens leiten:

  1. Das Erkennen beherrschender Vorstellungen und Denkwege
  2. Die Suche nach anderen Wegen, Dinge zu betrachten
  3. Die Lockerung der strengen Kontrolle, die das rational- logische (vertikale) Denken ausübt
  4. Die Bewusste Verwendung des Zufalls als Form der Provokativen Operation

Ich rede über die Dinge, die ich selber erlebt habe, die ich hinterfrage und erforscht habe. Über meine Beobachtungen, Erkenntnisse und Gedanken schreibe und spreche ich und das kann so ziemlich alles sein, was zu meinen ethischen Werten, meiner geistigen Haltung und zum Zeitgeschehen passt. Jedem Zuhörer begegne ich mit Respekt und Achtung und versuche ihn dort abzuholen, wo er steht. Deshalb gehöre ich auch nicht zu den Rednern, die sich ihre Zuhörer nackt vorstellen, oder wie Winston Churchill es machte, erst ein zwei Brandy trinken muss, um mich auf meinen Redeauftritt vorzubereiten. Die Durchführung einer Rede mache ich aus der Stille heraus, die mir meine innere Wachheit, Empathie und Resilienz durch geistige Übungen und Meditation gibt. Dadurch bekomme ich einen klaren, ruhigen Geist. Der Ausarbeitung eines Vortrags gehen folgende Fragen voraus: Wie viele meiner Teilnehmer/Teilnehmerinnen verstehen etwas von dem Thema?

  • Wie viele werden sich später an Kerninhalte und die Botschaft erinnern?
  • Wie viele werden versuchen, das Gehörte im richtigen Leben anzuwenden?
  • Wie viele werden damit Erfolg haben, wenn Sie sich ernsthaft vornehmen die Themen zu beherzigen und nicht der Verschieberitis, der Prokrastination verfallen?

“Ich höre und vergesse, ich sehe und behalte, ich handle und verstehe.” Konfuzius   „Eine Rede sollte die Zuhörer dazu einladen, sich mit neuen und alternativen Denkansätzen zu beschäftigen. Impulse und Anregung geben für neue Ideen. Doch sich mit der Zukunft zu beschäftigen und alte Pfade aktiv zu verlassen,  fällt vielen sehr schwer. Nur wenige Menschen sind dazu in der Lage. Alte Denkmuster, Prokrastination, Konditionierungen und Gewohnheiten, sind wie riesige Gefängniskugeln die man hinter sich herschleift.“ Joachim Nusch Der Erfolg einer guten Rede beruht nicht nur darauf, wie sie gestaltet ist, das heißt, wie die Inhalte und Argumente redaktionell präsentiert werden oder welche Gestik und Mimik benutzt wird. Sondern: Der Erfolg liegt wesentlich in der Haltung begründet, die ich mir vor dem eigentlichen Redeauftritt mit Blick auf die Sache und vor allem zum Publikum gebildet habe. Erfolgreiche Redner kennen – intuitiv oder nach bewusster Reflexion – die Antworten auf die Fragen: Wo stehe ich in Bezug auf die Sache?

  • Welche Haltung habe ich gegenüber den Zuhörern?
  • Was bewegt die Zuhörer?
  • Was will ich von ihnen?
  • Und schließlich: Wie kann ich meine Absicht mit ihren Absichten verbinden?

Für mich bedeutet es, dass der Redeinhalt meiner Themen in Übereinstimmung mit meinen Wertüberzeugungen steht. Doch auch Worte und nicht nur unsere Augen sind der Spiegel unserer Seele. Worte haben eine große Wirkung auf jeden von uns. Auf unsere Stimmungen, auf unsere inneren Bilder, auf unsere Taten. Worte können jedem Vortrag eine eigene spezielle Note geben. Sie können verführen, motivieren, manipulieren und begeistern. Umso wichtiger ist es, dass Worte getragen werden von einer Gesinnung und Attitüde des Redners, die frei ist von Stress, Anspannung oder Angst, denn das Publikum hört die feineren Schwingungen der Worte, die unsere Herzen berühren und beeinflussen.

Das ist ein besonderes Geheimnis in der Kunst zu Reden. An dieser Kunst arbeite ich fortwährend und täglich und nicht nur am Inhalt oder an meinen Redetechniken und Stimmübungen. Fritz Reusch, Herausgeber der bearbeiteten und ergänzten Ausgabe des Urtextes „Der kleine Hey“, – Die Kunst des Sprechens, von Julius Hey, schreibt in seinem Vorwort:

„So wie die Dichtkunst schöpferisch gestaltetes Wort ist, so sind auch die Elemente des Wortes, die Laute, geistigen Ursprungs. Als solche sind sie ‚Zeichen‘ einer dem Geistigen immanenten Ordnung, in der auch der Mensch lebendig steht. Die Kunst des Sprechens ist mehr als nur die Bildung von Vokalen und Worten. Sie ist ein Aufnehmen, ein Innewerden von Kräften, die dem Menschen durch seine Stimme zuströmen. Sprech-Erziehung heißt: dem inneren Sinn und Gesetz der Sprachelemente bis zur Wurzel nachzuspüren, um darin die Wahrheit und Schönheit des Sprachkunstwerkes erkennen und erleben zu können.“

Einzelne meiner Kollegen und Kolleginnen fühlen sich auf der Bühne wie Götter. Oft stehen Ichbezogenheit und Gage im Mittelpunkt. Im Gegensatz dazu konzentrieren sich die besten Redner, die ein natürliches Einfühlungsvermögen besitzen, auf die Bedürfnisse ihrer Zuhörer. So bemühe ich mich, eine unabdingbare Umgebung zu schaffen, die alle von den Teilnehmern benötigten Bausteine – emotionale Zuversicht, physikalische Behaglichkeit und intellektuelle Neugierde – zur gleichen Zeit bereitstellt. Das ist immer wieder von neuem eine große Herausforderung, da ja jede Gruppe anders ist.

Als Redner trete ich beiseite, statt den Star zu spielen. In dieser Rolle bin ich Vermittler, ein Aufklärer, ein nutzbringender Entfacher, ein Altruist, der dem Publikum hilft, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Für mich sind die Zuhörer eine wichtige Richtschnur, an denen ich mich stets orientiere. Im Grunde genommen gilt das für jede Führungskraft, die Verantwortung übernimmt und verantwortlich, sozial und ethisch handelt.

Für jede Person, die andere Menschen durch ihr Vorbild fördert und anleitet. Sei es ein Referent, ein Redner, Trainer, Coach, Lehrer, Politiker oder König. In ihren Worten und Händen liegt eine große Macht und Verantwortlichkeit. Sie sind Wertevermehrer. Was habe ich aus der Vergangenheit als Trainer gelernt? Was macht den Unterschied aus? Generation für Generation wird Wissen vermittelt.

Erlernte  kulturelle Werte werden fließend an die nachfolgenden Generationen weiter gegeben. Der Mensch ist dauerhaft bestrebt, neue Erfahrungen und Erkenntnisse  zu replizieren, Fähigkeiten und Fertigkeiten in geeigneter Weise zu vererben. Leider scheitert dieser Versuch oder ist ineffizient, da die vorherrschenden kulturellen Konditionierungen diesen Prozess erschweren.

Lernen richtet sich heute weder an der DNA aus, noch an den Zellen oder einer geeigneten Synapsenbildung im Gehirn. »Codes of Conducts«, »Kultur-Fahrpläne«, »Führungsgrundsätze« oder »Leitbilder« legen davon ein untrügliches Zeugnis ab. Regelwerke und Normen zementieren das natürliche  Lernpotential. Ein Trainer trainiert, es bildet aus, er konditioniert und dressiert. Seine Aufgabe ist es konkrete Fertigkeiten, Verhaltensnormen und grundlegende Regelwerke und Gebrauchsanweisungen im Bereich Kommunikation, Mitarbeiterführung, Verkauf, Customer Support, Telefonmarketing usw. zu beherrschen.

Training hat nichts mit Entwicklung zu tun. Ganz im Gegenteil. Es hat mit Prägung zu tun.

»Mind-Sets«, eine »innere Einstellung«, ein genau definiertes Wertesystem inklusive daraus abzuleitender Verhaltensnormen prägen bereits weitgehend die Realität unseres Lebens. Ausgehend vom Kindergarten, über  Schule und Ausbildung bis hin zur »Corporate Governance« (CG) mit exakten Handlungsanweisungen, die in den Beschreibungen  der Unternehmenskultur in Lehr- und  Ausbildungsplänen, sowie für  Konflikt- und Gewaltbewältigung verankert sind. In allen Bereichen des heutigen Berufs-, und Ausbildungswesens wird heute „Trainiert“. Es wird ausgebildet, nicht gebildet.

Man kann keinen Menschen bilden. Er bildet sich nur selber. Von außen, funktioniert das nicht. Das ist hirntechnisch nicht möglich. Man kann niemanden zwingen dass er sich bilden soll, man kann ihn nur einladen. Und darin liegt die Kunst. Eine Kunst, eine Kunstfertigkeit, die in der Bildung vorhanden sein sollte. Menschen einzuladen, neue Horizonte zu entdecken. Jeder Mensch, verfügt über ein enormes Reichtum von Kreativität unerschöpflichen Bilder, und Ideen. Als Kinder, besaßen wir dieses unerschöpfliche Reservoir von reiner, schöpferischer Intelligenz. Zu diesem Zeitpunkt, waren wir noch Genies. Doch dann änderte sich die Welt für uns. Als wir in die Schule kamen, wurde dieses Potenzial Schritt für Schritt beschnitten bevor es voll erblühen konnte.

Wir wurden dressiert, laterales Denken eingefärbt in vorherrschende Denk- und Bildungsmodelle. Es wurde etwas von außen eingepflanzt, was nicht unsere eigentliche Natur entsprach. Sie führen etwas aus, um den Erwachsenen zu gefallen und etwas zu tun um ihnen gleich zukommen. Dann plötzlich, wird das beigebrachte, zu seiner neuen Natur, die die eigentliche Persönlichkeit überlagert. Das geschieht dann nicht mehr spontan, sondern sie führen Aufgaben aus, um eben den Erwachsenen zu gefallen und diese zu befriedigen und das zu tun was von ihnen erwartet wird. Für das tun, was von ihm erwartet wird erhält er dann Lob oder Tadel.

Ein Mensch kann nur dass im Grunde genommen was er möchte und kann letztendlich auch nur darin erfolgreich sein und gedeihen, darin wird er stark und groß. Was bedeutet das wenn wir die Frage stellen was ist das natürliche gedeihen eines Menschen? Das kann nur ein Mensch erleben, die man von Kindheit an diese Freiheit gegeben hat auf keinen Fall jemand der nach einem Programm erzogen wurde. Das ist das übelste, was man Kindern und Menschen beibringen kann dass sie glauben sie könnten etwas nicht selbst, im Sinne der Selbstbestimmtheit und als Schlussfolgerung glauben sie bräuchten immer einen Auftrag Gebenden, um in dessen Sinne etwas auszuführen. War das das Konkurrenzdenken ausschließt die Verschiedenheit schließt das Konkurrenzdenken aus.

Jeder weiß das ernst genommen wird jeder Mensch ernst genommen. Die Folge davon ist dass sich die Menschen ändern, wenn sie aufbrechen selbstbestimmt zu lernen und sich für Lernprozesse öffnen, die die alten Muster und Prägungen umformen. Sie haben vieles erdulden müssen im Leben, was unangenehm war. Sie wurden verglichen, beurteilt sind verurteilt worden sie bekamen kaum Gelegenheit sich darüber bewusst zu werden, was sie wirklich gut können. Was bedeutet Arbeit? Nicht etwas produzieren, nicht etwas herstellen soll seine Arbeit, seinen Beruf, zu genießen. Im Grunde genommen genau das was wir als Kinder beherrschen. Zu spielen. Aktiv sein. Dinge einfach zu tun. Zu experimentieren und etwas Neues zu erschaffen. Genau das ist es, was wir in unserer Ausbildung sei es in der Schule, in der Lehre, oder auf der Universität verlernen. Und wie es das noch so schön sagt wir verlernen etwas. Wir lernen nicht, wir verlernen und wenn wir etwas verlernen, vergessen wir es. Meine Arbeit dient dazu durch meine Vorträge sich wieder zu ändern.

Innovativ zu sein und zu erkennen, dass es im Leben immer wieder Wendepunkte gibt an denen wir eine neue Richtung einnehmen können. Einen Perspektivenwechsel vornehmen können. Dadurch, dass uns immer wieder gesagt wurde, dass wir das Leben ernst nehmen sollen, verlieren wir die Leichtigkeit des Lernens und es entsteht Stress. Aber gerade die geistige Freiheit, die kreative Ausdrucksmöglichkeit, lösungsorientierte neue Ansätze, sollte „ernst“ genommen werden. Andererseits, plädiere ich dafür, das Wort „Ernst“ aus unserem Wörterbuch, aus Spielen, Geschichten, Lehrbüchern und Metaphern zu streichen. Wir verfügen über so einen reichhaltigen Wortschatz in unserer Sprache, dass wir dieses Wort mit Leichtigkeit ersetzen und zum Unwort erklären sollten. Eine inspirierende Wortanwendung  wäre zum Beispiel: achtsam oder respektvoll. Aufmerksam, behutsam, wachsam, oder mit Bedacht. Die Kraft und innere Beziehung zu dieser Wortwahl, ist nicht mit Angst verbunden, sondern ist offen und motivierend.

Unsere Charakterbildung, unser Charisma, unsere Tugend, unsere Kultur würde dadurch bereichert. Stellen Sie sich eine Fußballmannschaft vor, wie bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien, die mit purer, bitterer Ernsthaftigkeit, Humorlosigkeit, streng finster grimmig reinschauend, und einer Leichenbittermiene angestrengt versuchen würde ein Spiel zu gewinnen. Auch wenn es sich um harte Arbeit handelt, sehr viel Vorbereitung bedeutet, Stress und Schweiß mitbringt, so ist es doch ein Spiel. Ein Spiel bei dem nicht nur der ernsthafte Techniker gewinnen kann, oder was die Herzen der Zuschauer begeistert, sondern bei dem die Spieler Fantasie, Risikobereitschaft, verbinden und mit Begeisterung und Charisma als Bestplatzierter den Platz verlassen können. Ein Spiel ist das, was alle Fähigkeiten beansprucht und in der Lage ist alle Fähigkeiten zu entwickeln.

Hierin liegt die Grundlage eines jeden Lebens. Das ist ein Naturgesetz. Charisma hat nichts mit ernst zu tun. Jeder Mensch ist genial, wenn es ihm ermöglicht wird genial zu sein. Wir müssen verstehen, dass es nicht darum geht in unserem Leben einen Menschen zu formen und aus ihm etwas zu machen, was gar nicht seiner Natur entspricht. Das Ziel der Schule, der Ausbildung, des Studiums, der Weiterbildung und der kontinuierlichen beruflichen Weiterqualifizierung ist es, Menschen dazu zu bringen, dass sie ein bisschen unzufrieden sind. Nicht allzu unzufrieden, sonst lehnen sie sich auf, gegen das System. Aber dass sie genügend unzufrieden sind, um sich in den Konsum zu flüchten. Dazu trägt das heutige Bildungssystem bei. Es vernichtet die besten Kräfte und Werte, die wir als Mensch entwickeln können. Und genau diese Kräfte sind es die wir für die Zukunft benötigen. Eltern und später auch Lehrer, Trainer und Personalentwickler haben eine bestimmte Vorstellung davon auf was es ankommt und was man lernen soll.

Auf alle Fälle sollten wir im Kindergarten schon drei Fremdsprachen beherrschen. Was anscheinend Neurowissenschaftler gesagt haben sollen. In das Muttersprachenzentrum unseres Gehirns passen drei Sprachen rein. Vielleicht passen ja auch fünf rein, wenn wir uns Mühe geben. Nur dass die entscheidende Erfahrung ist, wie es ein Kind macht das durch solche Fördermaßnahmen hindurch gegangen ist. Was bedeutet aus heutiger Sicht, wenn ein Kind bereits Englisch im Kindergarten lernt? Es bedeutet, dass wenn ein Kind, obwohl es gar kein Englisch benötigt, im Kindergarten Englisch gelehrt, oder spielerisch beigebracht bekommen hat, durch diese früheste Lernerfahrung mit unserem System begreifen lernt, dass sie in diesen Einrichtungen Dinge lernen, die wir überhaupt nicht brauchen.

Deswegen müssen wir diese Paradigmen Prozesse hinterfragen. Wir müssen uns fragen, was wir mit den Kindern und mit dem Menschen in der Bildung und im Training machen, wie wir diese wunderbaren selbstorganisierenden Prozesse die im Gehirn ablaufen, noch immer in eine Weise und auf eine Weise manipulieren und in eine bestimmte Richtung lenken, die dann am Ende dazu führt dass ein Mensch der eigentlich hoch begabt ist sich nicht vertraut.

Wenn wir dann die unterschiedlichsten Ausbildungsstadien durchlaufen haben und ein vollwertiges Mitglied des Systems geworden sind, werden wir durch fortbildende Schulungen den Unternehmen angeboten werden, noch passgerechter zugeschnitten, um  in einer ziel- und leistungsorientierten Gesellschaft zu funktionieren. Das nennt sich dann Fortbildung oder Training. In meinen Jahren als Trainer mit tausenden von Teilnehmern habe ich die unterschiedlichsten Methoden und Techniken kennen gelernt, wie diese Beeinflussung und Lenkung funktioniert. Für mich war es ein schwerer und langer Weg das zu erkennen und mich davon freizumachen.

Zukunft kann nur geschehen, wenn wir uns diesen Herausforderungen stellen und einen neuen Weg einschlagen. Ein Weg mit Perspektiven, Potenzialförderung, die Förderung eines freien und lateralen Denkens. Wieder erlauben, dass wir mit Wachsamkeit und Achtsamkeit unsere Visionsfähigkeit entfalten lassen können.

”Nehmen Sie sich die Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln gekommen ist, hören Sie auf zu denken und gehen Sie es an.” Napoleon Bonaparte

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