Bullshit Jobs.

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Bullshit Jobs.

Warum sinnlose Arbeit deiner Gesundheit schadet und dich um ein erfüllteres und freies Leben betrügt

Meaningless work harms your health and cheats you out of a fuller, freer life.

Bullshit Jobs.

Sinnlose Arbeit schadet deiner Gesundheit und betrügt dich um ein erfüllteres, freieres Leben.

Mit den Generationen Y und Z kommen Menschen auf den Arbeitsmarkt, die im Vergleich zu ihren Vorgängergenerationen vermehrt den Sinn der Arbeit hinterfragen, so heißt es. Sie achten auf ihre Work-Life-Balance und wollen keine Karriere mehr um jeden Preis. Das ist offenbar auch bitter nötig, denn der Anteil wenig sinnstiftender Jobs scheint in den letzten Jahrzehnten markant angestiegen zu sein.

Der amerikanische Anthropologie-Professor David Graeber, der 2013 in einem Zeitungsartikel erstmals über dieses Phänomen geschrieben hat, löste damit ein kleines Erdbeben aus.

(Anmerkung: Ich habe in meinen Vorträgen darüber bereits vor 30 Jahren gersprochen)

Menschen rund um den Globus outeten sich, einen nutzlosen Job zu haben, den sie nur der Bezahlung wegen ausführten, aber keinerlei Befriedigung dabei verspürten. Mehr noch, sie schienen nur auf den Moment gewartet zu haben, um ihren Ärger, ihre mangelnde Selbstachtung und ihr Unglück kundzutun. Viele dieser Geschichten, die oft komisch anmuten, eigentlich aber tragisch sind, hat Graeber in sein Buch aufgenommen.

Darin definiert er Bullshit-Jobs zunächst recht weitschweifig und legt dann ausführlich dar, was sie mit den Stelleninhabern und mit der Gesellschaft machen. Die Frage nach dem Ursprung von Bullshit-Jobs begründet er geschichtlich. Relativ vage bleibt er aber, wenn es um Alternativen zu einer Arbeitswelt geht, an der abgesehen von einer kleinen Elite niemand wirklich Gefallen zu finden scheint.

Einen möglichen Ausweg, der in den letzten Jahren bereits viel diskutiert wurde, sieht Graeber allerdings: das bedingungslose Grundeinkommen für alle. Eine unkonventionelle und provokante Lektüre, findet.

Bullshit-Jobs sind sinn- und nutzlos. Selbst die Stelleninhaber können deren Existenz nicht rechtfertigen.

In Umfragen in Großbritannien und den Niederlanden sprachen über ein Drittel der befragten Personen ihren Arbeitsstellen die Existenzberechtigung ab.

Bullshit-Jobs schaffen keinen Wert für die Gesellschaft, sind aber meist gut bezahlt.

Gering geschätzte Jobs wie Müllabfuhr oder Reinigung, die sogenannten Scheißjobs, schaffen einen gesellschaftlichen Nutzen, sind aber schlecht bezahlt.

Menschen mit Bullshit-Jobs fehlt oft die Selbstachtung. Sie müssen ständig so tun, als wären sie beschäftigt.

Soziale Medien boomen dank Bullshit-Job-Inhabern. Diese haben während der Arbeit genug Zeit, um Inhalte zu produzieren und konsumieren.

Es ist ein Irrtum, zu glauben, im Kapitalismus könne es keine ineffizienten Bullshit-Jobs geben. Vom Wohlstandskuchen lässt sich auch mit Ineffizienz profitieren.

Das Aufkommen der Finanzwirtschaft hat wesentlich zur rasanten Entwicklung der Bullshit-Jobs beigetragen.

Nach wie vor definieren wir uns über Arbeit und Konsum. Eine Anti-Bullshit-Bewegung ist derzeit nicht in Sicht.

Das bedingungslose Grundeinkommen könnte eine Abhilfe für die wachsende Bullshitisierung sein: die Lösung, um Arbeit und Lebensunterhalt zu trennen.

Wie lassen sich Bullshit-Jobs charakterisieren?

Das grundlegende Merkmal eines Bullshit-Jobs ist, dass er völlig sinn- und nutzlos ist. Sogar der betroffene Stelleninhaber kann dessen Daseinsberechtigung nicht begründen, obwohl er mit seinem Verhalten im Arbeitsumfeld stets den gegenteiligen Anschein erwecken will. Wenn Sie jetzt vielleicht an die sowjetische Planwirtschaft denken oder mutmaßen, dass solche Jobs primär in der öffentlichen Verwaltung vorkommen, irren Sie. Auch in der Privatwirtschaft sind in den letzten Jahren unzählige komplett sinnlose Jobs entstanden. Ein Unterscheidungsmerkmal zwischen diesen beiden Bereichen scheint lediglich zu sein, dass nutzlose Tätigkeiten in der Privatwirtschaft stärker überwacht werden. Abgesehen vom öffentlichen Dienst scheint auch Frauen das Vorurteil zu treffen, mit ihrer Arbeit als Sekretärin oder Rezeptionistin zu einer „Bullshitisierung“ der Arbeitswelt beizutragen. Wer dies behauptet, ist jedoch realitätsfremd: Viel eher sind es die (männlichen) Chefs, Vorstände und Manager, die in ihren Büros Zeit vergeuden und gleichzeitig alles tun, um den Anschein des viel beschäftigen Managers zu wahren.

Bullshit-Jobs werden oft recht gut bezahlt und bieten meist ausgezeichnete Arbeitsbedingungen.

Unter nutzloser Arbeit ist eine Tätigkeit ohne gesellschaftlichen Wert zu verstehen. Um diesen Wert zu bestimmen, überlassen wir die Beurteilung am besten den Personen, die solche Tätigkeiten ausüben. Wenn diese Menschen (im Geheimen) festgestellt haben, dass ihre Tätigkeit keinen Nutzen stiftet und die Menschheit ebenso gut ohne diese Leistung auskommen könnte, dürfen wir uns getrost auf deren Urteil verlassen. Dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, zeigten Umfragen in Großbritannien und den Niederlanden, bei denen über ein Drittel der befragten Personen ihren Arbeitsstellen die Existenzberechtigung absprachen.

Wenn alle Telefonwerber verschwinden würden, wäre die Welt besser.

Bullshit-Jobs sind nicht mit Scheißjobs zu verwechseln. Bei Letzteren handelt es sich meist um gering geschätzte Arbeiten wie Reinigung oder Müllabfuhr, die aber für die Gesellschaft eindeutig nutzbringend sind. Im Gegensatz zu Bullshit-Jobs werden Scheißjobs jedoch deutlich schlechter bezahlt. Während die Inhaber von Bullshit-Jobs auf Prestige und großzügige Monatsgehälter zählen können, arbeiten Personen mit Scheißjobs zum Stundenlohn und ernten Demütigungen.

Wie lassen sich Bullshit-Jobs einteilen?

Aufgrund umfangreicher Analysen und Diskussionen mit betroffenen Stelleninhabern lassen sich fünf Typen von Bullshit-Jobs unterscheiden: 

Lakaien: Deren Tätigkeit beschränkt sich darauf, eine andere Person wichtig erscheinen zu lassen. Waren dies früher in Herrscherhäusern Diener oder Günstlinge, sind es heute vielfach Pförtner oder Rezeptionisten, deren eigentlicher Zweck darin besteht, ihren Unternehmen Prestige und Seriosität zu verleihen. Laut der Rezeptionistin eines niederländischen Verlags bestand ihre Arbeit hauptsächlich darin, die Bonbonschale am Eingang aufzufüllen und die alte Standuhr im Konferenzzimmer einmal pro Woche aufzuziehen.

Schläger: Der Tätigkeit dieser Gruppe ist ein aggressives Element eigen. Zu ihr zählen die Angehörigen der Armee: Staaten investieren in ihre Streitkräfte nur deshalb, weil es andere Länder auch tun. Zur Kategorie der Schläger gehören aber auch Lobbyisten, Unternehmensanwälte und Telefonwerber. Braucht eine Universität wie Oxford tatsächlich so viele PR-Leute, um die Öffentlichkeit von ihren Qualitäten zu überzeugen? Im Gegensatz zu Lakaien sind Schläger nicht nur nutzlos, sondern können mit ihrem manipulativen und aggressiven Verhalten auch Schaden anrichten.

Flickschuster: Inhaber dieser Art von Bullshit-Jobs zeichnet aus, dass sie sich mit Problemen beschäftigen müssen, die eigentlich gar nicht existieren sollten. Meistens bügeln Flickschuster die Fehler ihrer Vorgesetzten aus, die diese aus Inkompetenz oder Nachlässigkeit begehen. Beispielsweise wenn ein Mitarbeiter siebeneinhalb Stunden täglich Gesundheitsakten von Veteranen kopieren muss, weil den Managern die Anschaffung der nötigen Maschinen zur Digitalisierung zu teuer ist. 

Kästchenankreuzer: Bei solchen Tätigkeiten wollen Unternehmen in der Regel nur den Anschein erwecken, dass sie etwas tun. So berichtete eine Frau, dass sie im Rahmen ihrer Anstellung in einem Pflegeheim jeweils sämtliche Bewohner nach ihren Lieblingsfreizeitbeschäftigungen befragen und diese schriftlich dokumentieren müsse. Am Ende lande aber alles in Ordnern und niemand habe je einen der Vorschläge umgesetzt. Ein anderes beliebtes Instrument sind Untersuchungskommissionen, die Regierungen einsetzen, um nach außen zu zeigen, es werde etwas unternommen. In den seltensten Fällen geschieht aber tatsächlich etwas.

Aufgabenverteiler: Diese erkennen Sie daran, dass die Arbeit auch ohne die betroffenen Stelleninhaber gemacht würde. Man könnte die Aufgabenverteiler wegrationalisieren, und auf das betroffene Umfeld hätte es schlicht keine Auswirkungen. Mehr noch, das Wegrationalisieren hätte wahrscheinlich einen positiven Effekt, denn Untergebene klagen häufig über den Drang ihrer Vorgesetzten, Tätigkeiten beaufsichtigen zu wollen, bei denen es eigentlich nicht nötig wäre.

Welchen Effekt haben Bullshit-Jobs auf ihre Inhaber?

Halten Arbeitnehmer ihre Arbeit für sinnlos, führt das regelmäßig dazu, dass sich die Betroffenen nach kurzer Zeit schlecht fühlen. Sie wissen, dass sie für etwas bezahlt werden, das weder dem Unternehmen noch der Gesellschaft einen konkreten Nutzen bringt. Wenn Sie jetzt meinen, dass es sich hierbei um ein Luxusproblem handelt und sich die Arbeitnehmer glücklich schätzen sollten, fürs Nichtstun bezahlt zu werden, mag das für einige wenige auch stimmen. Die große Mehrheit der Arbeitnehmer fühlt sich hingegen in solchen Jobs wertlos und verliert die Selbstachtung. Viele leiden auch unter der Falschheit, so tun zu müssen, als ob sie arbeiten würden. Immer wieder berichten Inhaber von Bullshit-Jobs von einer großen Menge an Zeit und Energie, die sie für das „Beschäftigtaussehen“ verwenden müssen. Selbst Gefängnisarbeiter, die keine freie Wahl haben und eine bestimmte Tätigkeit verrichten müssen, sprechen von dem erlösenden Gefühl, das ihnen die Erkenntnis beschert, eine nützliche Arbeit zu machen. Sie wollen Verursacher sein und mit ihrer Tätigkeit etwas auslösen. Darin erkennen die meisten ihre Daseinsberechtigung. Nutzlose Pseudojobs, die man nur der (guten) Bezahlung wegen verrichtet, gehören üblicherweise nicht in diese Kategorie.

Flickschuster sind sich fast immer bewusst, dass sie einen Bullshit-Job ausüben und dass sie sich in der Regel auch heftig darüber ärgern, braucht nicht besonders betont zu werden.

Auf längere Sicht kann die belastende Nutzlosigkeit zu Stress führen, der physische und psychische Probleme auslösen kann. Das ist besonders dann der Fall, wenn sich Stelleninhaber in ihrem Arbeitsumfeld nicht wohlfühlen, weil zum Beispiel eine schlechte Stimmung im Team herrscht. Während sich einige in Träumereien flüchten und so mit der Situation umzugehen versuchen, haben sich andere dem Surfen im Internet verschrieben. Die wachsende Zahl von Bullshit-Jobs lässt die sozialen Medien boomen: Facebook, Instagram und Twitter erfreuen sich auch deshalb so großer Beliebtheit, weil viele während der Arbeitszeit eifrig Inhalte produzieren und konsumieren – mit dem gewünschten Nebeneffekt, dass man stets beschäftigt aussieht.

Warum wächst die Zahl der Bullshit-Jobs?

Es gibt handfeste Anzeichen, dass die Zahl der Bullshit-Jobs in den letzten Jahren markant gestiegen ist. Wir müssen davon ausgehen, dass die Bullshitisierung mittlerweile ein solches Ausmaß erreicht hat, dass sie für die Gesellschaft ein echtes Problem darstellt. Warum konnte das so lange unbemerkt bleiben? Gemäß verbreiteter Meinung lässt der Kapitalismus, der auf rational-ökonomischen Überlegungen beruht, auf Dauer keine Ineffizienz zu. Demzufolge sind Bullshit-Jobs vorwiegend das Problem veralteter Planwirtschaften, denn in modernen Marktwirtschaften nach westlicher Prägung kann es nicht zu einer Bullshitisierung im großen Stil kommen. Doch das ist falsch – wir täuschen uns in dieser Hinsicht.

Die Politik der wohlhabenden Länder wird zunehmend durch ein Gewirr verschiedener Ressentiments definiert. Das ist ein katastrophaler Zustand.

Wenn Sie sich die Entwicklung der drei Wirtschaftssektoren Landwirtschaft, Industrie und Dienstleistungen anschauen, wird klar, dass der Dienstleistungssektor in den letzten Jahrzehnten auf Kosten von Landwirtschaft und Industrie stark angestiegen ist: Waren vor 150 Jahren noch fast 70 Prozent der Arbeitnehmer in der Landwirtschaft tätig, sind es heute nicht einmal mehr 5 Prozent. Der Anteil der Industriearbeitsplätze hat mit der zunehmenden Industrialisierung einen Aufschwung erfahren, sich danach aber bei rund 20 Prozent eingependelt. Der große Gewinner ist der Dienstleistungssektor, der im selben Zeitraum von 20 auf 80 Prozent anwachsen konnte. Nach offizieller Lesart erklärt sich dieser Anstieg mit der Zunahme des Konsums. Bei genauerem Hinsehen stellt man jedoch fest, dass innerhalb des Dienstleistungssektors vor allem die sogenannten FIRE-Branchen (Finanzen, Versicherung und Immobilien) – und mit ihnen die Verwalter, Berater, Buchhalter, IT-Experten und Ähnliches – seit den 50er-Jahren rasant zugenommen haben: Dies sind die Bereiche, in denen sich typischerweise die Bullshit-Jobs vermehren.

Es gibt keine Anti-Bullshit-Job-Bewegung.

Verstärkt wurde dieser Effekt durch den Aufstieg der Finanzwirtschaft, die die Realwirtschaft nun schon überholt hat. Viele Arbeitnehmer verdienen ihren Lebensunterhalt mittlerweile mit abstrakten Gebilden wie Hochgeschwindigkeits-Handelsalgorithmen, die sich unserer Vorstellungskraft längst entzogen haben. Ein Teil der Bullshit-Jobs-Vermehrung rührt auch von der politischen Führung her, die mit staatlichen Eingriffen und Vorschriften wie zum Beispiel zur Corporate Compliance für neue unnütze Stellen gesorgt hat. Ein gewichtigen Anteil haben jedoch die Unternehmen selbst zu verantworten, da sie ihre Verwaltungskräfte und Manager gegenüber dem Produktionspersonal überdurchschnittlich erhöht haben. 

Warum wehrt sich die Gesellschaft nicht gegen die Bullshit-Jobs?

Obwohl Millionen von Menschen täglich einer Arbeit nachgehen, von der sie überzeugt sind, dass sie keinerlei Nutzen generiert, scheint sich die Gesellschaft bisher nicht daran zu stören. Wir könnten theoretisch die „globale Arbeitsmaschine“ herunterfahren und die produktive, Nutzen generierende Arbeitsleistung so verteilen, dass jeder nur noch vier Tage pro Woche arbeiten muss oder sich vier Monate Jahresurlaub nehmen darf. Dazu wird es aber nicht kommen. Einerseits weil wir Arbeit aus historisch-religiösen Gründen immer noch als heilige Pflicht ansehen, andererseits weil es keinen objektiven Maßstab für den Nutzen einer Arbeit gibt. Das zeigt sich an der monetären Bewertung von Arbeit, die meist umgekehrt proportional zu ihrem Nutzen steht: Je größer der Nutzen einer Tätigkeit für die Gesellschaft ist, desto schlechter wird sie meistens bezahlt. Ein Missstand, der dazu führt, dass viele innerlich kündigen und während der Arbeitszeit Dienst nach Vorschrift leisten. Ihre Kreativität leben sie dagegen in der Freizeit aus, indem sie für die Allgemeinheit neue Software programmieren oder Artikel verfassen. 

Mit dem Grundeinkommen macht man den Vorschlag, den Lebensunterhalt von der Arbeit zu trennen.

Bleibt die Frage: Warum lassen wir das zu?

Braucht es wirklich so viel Mut, sich schlechte Dienstleister und bürokratische Amtsschimmel wegzudenken? Nach wie vor definieren wir uns über Arbeit und Konsum, obwohl es regelmäßig die Beziehungen sind, die unser Leben überdauern. Auf den wenigsten Grabsteinen sind Berufsbezeichnungen verewigt. Es scheint, dass wir uns mit dem Paradoxon der modernen Arbeitswelt abgefunden haben: Einerseits definieren wir unsere Würde und unseren Selbstwert zu einem guten Teil über die Arbeit, mit der wir unseren Lebensunterhalt verdienen, andererseits hassen wir unseren Job.

Wo könnte der Hebel angesetzt werden?

Ein möglicher, höchstwahrscheinlich sehr wirkungsvoller Ansatz wäre die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Dabei erhält jeder Mensch vom Staat eine finanzielle Zuwendung, die unabhängig von irgendwelchen Bedingungen ausbezahlt wird. Die Erfahrungen einer Pilotstudie, die in Indien durchgeführt wurde, waren positiv. Es zeigte sich, dass der gleiche Betrag, den Junge und Alte, Arme und Reiche, Kranke und Gesunde erhielten, hohen Symbolcharakter hatte und soziale Unterschiede verringerte. Warum wollen nicht auch wir das Experiment wagen, den Lebensunterhalt von der Arbeit zu trennen? Damit würden sich unter anderem ein Großteil des Staatsapparats sowie zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen erübrigen, die heute auf dem Papier dazu da sind, den Armen helfen, in Wirklichkeit aber dazu beitragen, dass diese sich schlecht fühlen. Eine teuer erkaufte Moral, die am Ende eine globale Arbeitsmaschinerie am Laufen hält, die weitgehend ineffizient und nutzlos ist.

David Graeber ist Anthropologe und bekennender Anarchist. Er lehrt an der London School of Economics.

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