Zeitalter des Selbstverlusts

Selbstverlust

Wir sind überall, nur nicht bei uns: Leben im Zeitalter des Selbstverlusts

Wer bin ICH? Wo bleibe ICH? Was macht MICH aus?

Diese Fragen stellen sich Millionen Menschen, die sich in der Hetze und den Leistungsansprüchen unserer Zeit selbst verlieren. Nur wenn es uns gelingt, unser Inneres zu schützen und unsere Aufmerksamkeit wieder auf uns selbst zu lenken, können wir Krankmachern wie Reizüberflutung, Narzissmus und Schwarmverhalten den Kampf ansagen. Doch wie kann das gehen in einer Welt, in der wir immer mehr nach außen gerichtet leben? Wie wir Gefahren für die menschliche Psyche in Chancen umwandeln, um Authentizität und emotionale Gesundheit wiederzuerlangen, beschreibt Georg Milzner in seinem Buch.

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Er gibt Antworten auf die großen Fragen nach Identität und Selbstfindung und zeigt individuelle und gesellschaftliche Auswege.

Diese Geschichte beschreibt, wie ein Zen- Meister dieses uralte gesellschaftliche Phänomen sieht:

Einige Schüler fragen ihren Zen-Meister warum er so zufrieden und glücklich ist:

Der Zen-Meister antwortet:

“Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich gehe, dann gehe ich, wenn ich sitze, dann sitze ich, wenn ich esse, dann esse ich,

wenn ich liebe, dann liebe ich …”

“Das tun wir auch, antworteten seine

Schüler, aber was machst Du darüber

hinaus?” fragten Sie erneut.

Der Meister erwiderte:

“Wenn ich stehe, dann stehe ich, wenn ich

gehe, dann gehe ich, wenn ich … ”

Wieder sagten seine Schüler:

“Aber das tun wir doch auch Meister!”

Er aber sagte zu seinen Schülern:

“Nein – wenn ihr sitzt, dann steht ihr schon, wenn ihr steht, dann lauft ihr schon, wenn ihr lauft, dann seid ihr schon am Ziel.”

 

Meine Gedanken und Anregungen dazu:

Besinnung, Meditation, Entschleunigung. Vielleicht trägt dieser Herbst und das bevorstehende Jahresende mit seiner besinnlichen Zeit etwas dazu bei, dass die Gesellschaft wieder mehr zu sich findet.