Sprachmuster und geistige Haltungen

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Gewaltbereite Sprachmuster in der Politik zeigen, wie weit entfernt die Gesellschaft von achtsamer und gewaltfreier Kommunikation ist:

„Wir müssen unser Militär so stark und mächtig aufbauen, dass uns niemals jemand blöd kommen wird,“ so Donald Trump. Amerikanischer Präsidentschaftskandidat.

Hinter jeder Sprechweise stecken auch Denkmuster und Haltungen. Oft verbergen sich dahinter sogar rassistische Färbungen. Es reicht auch nicht aus, einfach nur Sprachanpassungen vorzunehmen, wenn die dahinter liegende Einstellung nicht verbessert wird. Reicht es gar aus, wenn die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, aus einer Passage des Kinderbuchklassikers „Die kleine Hexe“ belastete Worte wie „Negerlein“ oder „Chinesinnen“ entfernen lässt, der Negerkopf verschwindet oder bei Pippi Langstrumpf das Wort Negerkönig geändert wird in Südseekönig?

Zunächst erscheint dieser Ansatz als positiv. Doch solange die Basis einer Gesinnung und grundlegende Charaktereigenschaften nicht in der Bildung hin zu einer höheren Ethik und Tugend verbessert werden, reicht es nicht aus, nur Worte zu streichen, während im TV Filme über Gewalt, Terror und aggressive Stimmungen verbreitet werden.

Zur Entwicklung und Sicherung einer Kultur des Friedens, benötigen wir dringend eine achtsame und gewaltfreie Kommunikation. Notwendige Erforderlichkeit für jeden Politiker und Bürger, zur Entwicklung einer Kultur des Friedens. Sie gründet sich in einer gesunden und klaren Geisteshaltung, die frei ist von Traumen, Stress und negativen Emotionen.