Mentaltraining oder Doping

Vermehrt setzen heute Leistungssportler auf Mentaltraining. Sie wollen Blockaden lösen, Selbstzweifel abbauen und ihre Leistungen steigern. Dennoch greifen viele Sportler weiterhin zu Dopingmitteln.

Dopingverdacht.

Immer mehr Substanzen stehen auf Verbotsliste. Unter Doping versteht man die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder die Nutzung von unerlaubten Methoden zur Steigerung bzw. zum Erhalt der – meist sportlichen – Leistung.

In der Konsequenz werden Sportler von der Teilnahme an Sportwettbewerben gesperrt.

Eine einheitliche Logik der Verbote gibt es nicht. Manipulation, Verschwörung, mafiöse Strukturen im Spitzensport und die Pharmaindustrie verdient fleißig mit. Nicht nur einzelne Sportler, sondern auch ganze Gruppen werden von Veranstaltungen ausgeschlossen.

Betroffen sind häufig russische Athleten. Ein Skandal jagt den nächsten.

Seit April 2017 wurden bei den ursprünglich 156 nominierten Teilnehmern des deutschen Teams, der olympischen Winterspiele in Pyeongchang, 657 Kontrollen (1049 Proben) vorgenommen. Es gab nicht einen einzigen positiven Fall.

Warum aber Doping, wenn es auch anders geht und viel nachhaltiger Höchstleistungen erreicht werden können?

Mentaltraining beweist schon seit Jahren, dass es nachhaltig und effizient ist. Zudem gibt es jede Menge positive Nebenwirkungen, wenn man es richtig angeht. Mentaltraining bedeutet „Geistiges Training“. Und damit ist Mentaltraining für jeden geeignet, der fit bleiben und seine volle Leistung entfalten möchte. Vermehrt setzen heute Leistungssportler auf Mentaltraining. Sie wollen Blockaden lösen, Selbstzweifel abbauen.

Zu den häufig angewendeten Methoden gehören zum Beispiel:

·        Zielvisualisierung

·        Meditation und Entspannungsübungen

·        Stressmanagement

·        Kognitionstraining, emotional, motivational

·        Kinesiologische Übungen

·        Achtsamkeitsübungen

·        Autosuggestionsübungen

·        Power Posing

·        Positive Psychologie

·        Stärkenorientierte Ansätze

·        PERMA Model

·        Charismasteigerung

·        Engagement-, und Flowübungen

·        ACT, Akzeptanz, Commitmenttherapie

Ein gutes Mentaltraining ist ein ungeheurer und nebenwirkungsfreier Wettbewerbsvorteil. Doping ist dagegen ein Waisenkind. Da frage ich mich, warum das Thema viele Sportler und Trainer immer noch nicht für sich entdeckt haben. Wer eine Orientierung sucht, dem gebe ich sie bei einem unverbindlichen Beratungsgespräch und zeige die Möglichkeiten von Mentaltraining in seinem Bereich.

Kontakt

 

Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag,
an dem du die hundertprozentige Verantwortung für Dein Tun übernimmst.
Dante Alighieri

Demokratie und Teamfähigkeit

Demokratie braucht Teamplayer

 

„Demokratie bedeutet Zusammenarbeit, Gemeinschaft, Team, Solidarität und soziale Verantwortung. Ein Demokrat besitzt Teamfähigkeit. Demokratie braucht Teamplayer. „ ©  Joachim Nusch


 

Prinzipien der Teamfähigkeit

 «EIN MENSCH WIRD ERST DURCH ANDERE ZUM MENSCHEN.“

– ERZBISCHOF TUTU

Wissenschaftler vom Georgia Institute of Technology in Atlanta haben das Verhalten von Ameisen analysiert, die vom Ertrinken bedroht sind. Die roten Feuerameisen werden im brasilianischen Regenwald, ihrem natürlichen Habitat, regelmäßig von Regenfällen heimgesucht, die für sie lebensgefährliche starke Überschwemmungen verursachen. Wenn sie vom Wasser überrascht werden, müssten die Ameisen normalerweise sterben, da sie sich nirgendwo festhalten können.

Die Natur hat den Ameisen jedoch eine einzigartige Möglichkeit geschenkt, um sich selbst zu retten. Sie bauen in Gemeinschaftsarbeit eine Art Rettungsinsel, indem sie sich mit ihren Kiefern und Klauen ineinander einhaken und dabei Luftblasen einschließen. Sie klammern sich aneinander und bilden eine Art Klumpen, der auf dem Wasser treibt. Durch den Zusammenschluss werden sie stärker und können überleben, bis sie einen sicheren Ort finden.

Wenn wir unser Umfeld betrachten, finden wir ebenfalls Beispiele von Personen, die die Macht des Zusammenschlusses nutzen. Sie bieten sich gegenseitig hilfreiches Sparring, das ihnen ermöglicht, ihre individuellen Ziele zu erreichen. Denken Sie an die WeightWatchers, Anonymen Alkoholiker, Greenpeace, Rotary International, Toastmasters International, Médecins Sans Frontières oder an andere erfolgreiche Netzwerke. In der digitalen Welt der sozialen Netzwerke wie Facebook, Xing, Instagram oder Linkedin sehen wir das auch. Alle schließen sich zusammen!

Joint Attention, gemeinsame Aufmerksamkeit

Die Aussicht auf Trauben macht Schimpansen erfinderisch. Sie reichen sich sogar Werkzeuge untereinander weiter. Für Forscher ein Beleg dafür, dass Teamwork nicht nur unter Menschen, sondern auch unter Primaten verbreitet ist.

„Ein Kind, das auf einer isolierten Insel ohne sozialen Kontakt aufwachsen würde, hätte als Erwachsener nicht mehr Geist als ein Affe. Wir Menschen sind dafür gemacht, die Köpfe zusammenzustecken.“ Zitat Michael Tomasello

| Das menschliche Selbstbewusstsein existiere nicht für sich allein, behauptet Michael Tomasello, der Leiter der Abteilung Entwicklungspsychologie. Es sei wesentlich das Produkt der Interaktion mit anderen. Genau in diesem Punkt unterscheiden sich Menschen grundlegend von ihren nächsten Verwandten, den Schimpansen, Orang-Utans oder Gorillas. Das zeigen ausgeklügelte Studien mit jungen Menschenaffen, die ebenfalls am Leipziger MPI laufen. Die Entwicklungspsychologen Josep Call und Esther Herrmann etwa verglichen 2007 die Fähigkeiten zweieinhalbjähriger Kinder mit denen von jungen Schimpansen . Solange motorische Fähigkeiten geprüft wurden, hatten die Affen die Nase vorn. Doch in Aufgaben, die soziale Kognition erforderten, drehte sich der Befund um: In diesem Punkt sind Menschen- den Affenkindern haushoch überlegen. „Da sind sie von Anfang an sehr viel besser“, sagt Josep Call.

Quelle Zeit Online weiterlesen auf:

zeit.de/zeit-wissen/2012/02/Mensch-Individuum-Selbstbewusstsein/seite-2

|

Sozialkompetenzen

Sozialkompetenzen umfassen die Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, die notwendig sind, um in gesellschaftlichen und politischen Bereichen urteils- und handlungsfähig zu sein, wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Konflikt- und Kooperationsfähigkeit, Teamfähigkeit usw.

In diesem Begriff sind natürlich viele Einzelkompetenzen enthalten, die wir auch als Softskills bezeichnen.

Die meistgenannten Merkmale sozialer Kompetenz sind allerdings Eigenschaften, wie:

·         Verlässlichkeit

·         Glaubwürdigkeit

·         Einfühlungsvermögen

·         Toleranz

·         Belastbarkeit

·         Frustrationstoleranz

·         Kritikfähigkeit

·         Lernbereitschaft

·         Durchsetzungsstärke

Sozialkompetenz gliedert sich in 4 Felder:

1.        Umgang mit sich selbst

2.       Umgang mit anderen

3.       Zusammenarbeit

4.      Menschenführung

 

Das  breite Spektrum von Themen, was schwerlich dem einzelnen Individuum gerecht werden kann, braucht kontinuierliches Lernen und Anpassung an die jeweilige Situation. Jeder von uns hat ganz spezifische Aufgabenfelder.

Deshalb lege ich besonderen Wert auf die Grundlagen. Immer wieder, betone ich wie wichtig es ist, sich nicht von der Vielzahl der Methoden und Ideen verwirren zu lassen, sondern die wesentlichen Grundlagen im eigenen Lernprozess zu entwickeln und zu wiederholen.

Welche meine ich im Speziellen damit?

·         Kommunikation: Achtsame und gewaltfreie Kommunikation, Rhetorik

·         Haltung und Einstellung: Werte, Ethik, Empathie und Mitgefühl

·         Reflexionsfähigkeit: Fragen, Querdenken, Kritikfähigkeit

·         Weiterbildung: lebenslanges Lernen, Gelehrtheit, Selbstkultivierung

 

Die Zusammenarbeit mit anderen scheitert oft an Kleinigkeiten: Stress, Missverständnisse oder persönliche Befindlichkeiten.  Zehn Tipps, wie wir daran arbeiten können, das besser zu machen:

1.        Konkurrenzkampf vermeiden. Jeder steht unter Erfolgsdruck. Machen Sie sich und allen Mitgliedern des Teams klar, dass man nur zum Erfolg kommt, wenn man an einem Strang zieht, statt gegeneinander zu arbeiten.

2.       Nicht kuscheln Aber: Teammitglieder müssen sich nicht unbedingt lieben, um effizient zusammenzuarbeiten. Biedern Sie sich aber auch nicht zu sehr an.

3.       Kompromisse eingehen und Alternativen suchen. Jeder sollte im Team Kompromiss machen – die Motivation leidet, wenn einer sich durchsetzt und alle grollend mitziehen!

4.      Grenzen setzen. Machen Sie klar, wo Ihre Grenzen sind: Sagen Sie klar und sachlich Nein, wenn Ihnen etwas absolut nicht passt, aber zeigen Sie sich auch kompromissbereit.

5.       Neu im Team? Sie sind neu im Team? Dann warten Sie erstmal ab, wie die Rollen verteilt sind.

6.      Plötzlich Führungskraft? Als ehemaliges Teammitglied sind Sie plötzlich Führungskraft geworden und sollen den anderen sagen, wo es langgeht? Haben Sie etwas Geduld, bis sich die anderen an die neue Rolle gewöhnt haben und akzeptieren Sie Vorbehalte!

7.       Aufgaben richtig verteilen. Jeder hat sein Spezialgebiet – und ein Team arbeitet am besten, wenn jeder das macht, was er am besten kann. Sind Ziele konkret formuliert, abgestimmt und erreichbar?

8.      Selbstmarketing.  Tue gutes und rede darüber. Stellen Sie auch Team ihr Licht nicht unter den Scheffel, sondern stellen Sie klar, was Sie leisten.

In Sanskrit gibt es einen Vers in der Maha Upanishad der lautet:

Vasudaiva Kutumbakam. „Die Welt ist eine Familie“.

Der Text stammt aus einer Zeit von 1200 – 1000 v. Chr. und ist in der Eingangshalle des Parlaments von Indien eingraviert. Die Essenz dieses Satzes bedeutet, dass wir gemeinsam auf dieser Erde leben, als Gemeinschaft, als Familie, als Team. Dieser uralte Leitsatz sollte jedem Demokraten in seinem täglichen Wirken bewusst ein.

Wer Zusammenarbeit unter Beweis stellen möchte, hat mit dieser kreativen Gruppenübung bestimmt eine besondere Herausforderung.

Der Marshmallow-Effekt

Dass es klug ist, Vernunft und Intuition willentlich auszubalancieren, ist natürlich keine allzu neue Erkenntnis. Menschen, die das nicht können, fühlen sich oft wie Getriebene ihres Instinkts. Aus diversen Studien ist zudem bekannt, dass starke Gefühle das logische Denken, die Wahrnehmung der Gefühle anderer und sogar die eigenen Sprachfähigkeiten blockieren können.

Jeder kennt das: Wenn man erst einmal vor Rage schnaubt, fehlen einem die Worte.

Empathie dagegen ist auch eine mentale Stärke im Berufsleben, die den Schwerpunkt der vielbeschworenen Sozialkompetenz bildet. Empathische Menschen haben mehr und bessere Beziehungen, sind leichter in der Lage Kompromisse einzugehen und finden schneller Zugang zu anderen.

Marshmallow Challenge: Wie gut ist Ihr Team?

Immer wieder bescheinigen Studien, dass Menschen, wenn sie versuchen Gruppenentscheidungen zu treffen, die meiste Zeit damit verbringen, anderen Dinge zu erzählen, die schon alle wissen. Kaum einer ist bereit, neue Aspekte einzubringen oder Informationen zu teilen, die nur er oder sie besitzt. Und dabei ist es völlig unerheblich, ob diese Teams nach einem neuen Mitarbeiter, dem besten Investment oder nach einem Schuldigen suchen. Das Ergebnis ist in allen Fällen dasselbe: Mittelmaß – und miese Entscheidungen.

Nun gibt es dazu ein ebenso faszinierendes wie kreatives Spiel: die sogenannte Marshmallow Challenge, bei der einzelne Teams aus Spaghetti einen Turm bauen sollen.

Was aber wirklich dabei passiert, ist: Sie können auf diese Weise ebenso einen subtilen Testlauf absolvieren, wie gut Ihr Team zusammenarbeitet, bevor Sie es an ein echtes Projekt lassen.

Die Regeln der Marshmallow-Challenge sind zudem simpel…

Jedes Team bekommt:

·         20 Spaghetti

·         1 Rolle Klebeband

·         1 Rolle Bindfaden

·         1 Marshmallow

Ziel ist es, binnen 18 Minuten mit den Spaghetti den höchstmöglichen, freistehenden Turm zu bauen auf dessen Spitze der Marshmallow stecken muss.

Keine allzu schwere Aufgabe, sollte man meinen. Und üblicherweise beginnen die Teams auch sofort damit, zu kollaborieren: Sie diskutieren diverse Bauarten, planen das Konstrukt und beginnen schließlich damit, einen solchen Spaghetti-Turm zu erschaffen, bis 18 Minuten später – Ta-da! – der Turm steht und jemand triumphal den Marshmallow oben aufsteckt. Was aber mehrheitlich passiert, ist, dass sich das Ta-da!-Erlebnis in eine Oh-Oh!-Krise verwandelt und der Turm zusammenbricht.

Wie sich bei diversen Experimenten mit der Marshmallow Challenge zeigte, waren die besten Teams ausgerechnet Kindergartenkinder.

Die Gründe:

·         Zu keinem Zeitpunkt versuchte eines der Kinder, CEO von Spaghetti Inc. zu werden. Eitle und Kräfte zehrende Rivalitätskämpfe fielen damit weg.

·         Erwachsene sind üblicherweise darauf trainiert, die einzig richtige Lösung zu finden. Wenn sie dann aber den Marshmallow auf die Spitze piksten und die ganze Konstruktion zusammenbrach, hatten sie keine Zeit mehr, eine neue zu bauen – und erleben eine klassische Krise. Die Kindergartenkinder dagegen begannen einfach mit einer Marshmallow-Spaghetti-Konbination und bauten darauf basierend Prototypen – einen um den anderen. Immer mit dem Marshmallow oben auf. So verbesserten sie ständig ihre Konstruktion, erlebten Erfolge und Irrtümer, hatten am Ende die ungewöhnlichsten Bauwerke – aber eben auch solche, die aufrecht standen. Und natürlich bekam jeder im Kinder-Team unmittelbar Feedback darüber, was funktionierte und was nicht.

Auch das haben die Initiatoren um Tom Wujec, einem eifrigen Anwender der Marshmallow-Challenge, gemessen:

·         Der Durchschnitt kommt auf eine Bauwerkshöhe von 50 Zentimetern.

·         Business-School-Absolventen erreichen im Schnitt nur 25 Zentimeter.

·         Anwälte schaffen immerhin schon eine Höhe von rund 40 Zentimetern.

·         CEOs konstruieren im Schnitt 60 Zentimeter-Bauwerke.

·         Kindergartenkinder bauen bis zu 75 Zentimeter hoch.

·         Teams mit nur einem CEO werden sogar noch besser: rund 80 Zentimeter.

·         Am höchsten aber bauen Ingenieure und Architekten – bis zu einem Meter hoch (wenn sie vorher nicht scheitern).

Bemerkenswert ist zudem, was passierte, als Tom Wujec zehn Teams aus Design-Studenten zu einem Wettkampf aufforderte und dem besten davon einen Preis von 10.000 Dollar versprach: nichts.

Kein Team erschuf einen haltbaren Turm – im Gegensatz zu den zehn Teams, die ohne Belohnung immerhin ein paar Bauwerke zustande brachten.

Als man wiederum denselben Teams vier Monate später dieselbe Aufgabe noch einmal stellte, waren fast alle erfolgreich: Sie hatten erkannt, wie wichtig es ist, miteinander zu arbeiten und obendrein über Prototypen einen standfesten Turm zu entwickeln.

Quelle: karrierebibel.de/der-marshmallow-test/

Fazit:

Wenn es den Affen möglich ist, strategisch zusammenzuarbeiten, dann sollten Politiker, Wähler, Ehrenamtliche und die Gesellschaft gleichermaßen lernen und verstehen, welche gewaltigen Chancen und Dimensionen in Teamarbeit, Kollaborationen und Netzwerken stecken.

 

„Durch lernen in der Gemeinschaft, erkennen wir, dass wir nicht geboren wurden, um mächtig und einflussreich zu werden. Vielmehr leben wir, um einen Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit zu leisten und wie wir einen abhebenden Unterschied im Leben anderer machen können.“  ©  Joachim Nusch

Die gesunde Alternative zum Jogging und Yoga

Diese ganzheitliche Technik aus dem Ayurveda ist neu in Europa und findet immer mehr begeisterte Anhänger. Deutsche Jogger legen pro Laufeinheit im Durchschnitt 6,4 Kilometer pro Laufeinheit zurück und sind damit Spitzenreiter in Europa. Wir geben nicht auf, selbst wenn es schmerzt, doch falscher Ehrgeiz macht krank, denn laut einer Studie der AOK trainieren zwei Drittel aller Deutschen so, dass sie ihre Gesundheit gefährden, oder ihr sogar schaden. Immer weniger wird nun auch vom Traumziel Marathon gehalten.

Eine Umfrage unter rund siebentausend Teilnehmern des Berlin Marathons zeigte, zweiundzwanzig Prozent übertrainiert waren und an chronischer Müdigkeit und Erschöpfung, bis hin zu Depressionen litten. Entzündungen der Achillessehne oder Schienbeinkante und Waden- oder Knieschmerzen sind typische Läuferbeschwerden. Auch beim Yoga läuft nicht alles so wie es soll. Demnach sind die Arztpraxen derzeit voll mit Patienten, die ihrem Körper etwas Gutes tun wollen und nur noch humpeln können.

Yoga und Laufen sind dabei an sich gar nicht das Problem, im Gegenteil tut uns das immer noch verdammt gut, gerade in diesen rastlosen Zeiten. Entspannt eingesetzt und vor allem richtig angewandt, sind sie die perfekte Medizin gegen Stress und eine Vielzahl körperlicher Gebrechen. Sie können vor Krebs, Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall schützen und richtig dosiert sogar vor Osteoporose. Als gesunde alternative mit gleichen gesundheitlichen Ergebnissen eignet sich hier das Yogic-Walking.

Die einfache ganzheitliche Technik verbindet den Körper und den Geist miteinander. Es ist ein entspannendes und vitalisierendes Bewegungstraining, welches in unterschiedlichen Schritten aufgebaut wird. Yogic-Walking mobilisiert körperliche Energie, versorgt den Körper mit ausreichend Sauerstoff, schafft innere Ruhe, schenkt Entspannung und steigert das Wahrnehmungsvermögen.

Das ist ein wichtiger Punkt gerade in unserer Gesellschaft, weil wir immer wieder sehr konzentriert sein müssen. Wenn der Geist unruhig ist, wird die Wahrnehmung auf das Notwendigste reduziert.

Yogic Walking schafft Abhilfe. Es hilft vorbeugend gegen viele Krankheiten wie Burnout und Depression. Das Herz, Organe, Knochen, Gelenke, Bindegewebe und Muskulatur werden von Yogic-Walking profitieren. Zur Gewichtskontrolle, Abnahme von Übergewicht, oder allgemeiner Fitness, ist Yogic Walking leicht zu praktizieren und bestes geeignet.

Es ist eine Möglichkeit Anspannung, oder Stress zu reduzieren und löst unbewusste Ängste und Sorgen. Mit Yogic-Walking haben Sie ein erfolgreiches Rezept Ihre gesundheitlichen Ziele zu erreichen.

Hierbei handelt es sich nicht um einen Meditations-Spaziergang. Das sollte man nicht verwechseln. Yogic Walking kennzeichnet sich folgendermaßen:

– einfach, leicht, natürlich und effizient

– mobilisiert körperliche Energie

– versorgt den Körper mit ausreichend Sauerstoff

– verbessert das emotionale Gleichgewicht

– schafft mentale Klarheit und innere Ruhe

– schenkt Entspannung und ein Gefühl der Verbundenheit

– steigert das Wahrnehmungsvermögen

Yogic Walking ist eine sehr gut geeignete ganzheitliche Technik, die Körper und Geist verbindet. Für junge und ältere Menschen, sowie Frauen und Männern gleichermaßen praktizierbar. Yogic Walking besteht aus 7 unterschiedliche Stufen, die in Kursen Schritt für Schritt erlernt werden können. Durch das korrekte Yogic-Walking-Atmen, wird der Körper in höhere Ebenen von Aktivität eingebunden, während er gleichzeitig physiologische Messgrößen von größerer Balance und Ruhe aufzeigt. Wichtig ist, alles auf die jeweiligen ayurvedischen Körpertypen abzustimmen. Eine grade Körperhaltung ist wichtig. Die korrekte Atemtechnik, die durch eine Nasenatmung herbeigeführt wird, ist genauso Basis des Yogic-Walking, wie korrekte Kleidung, Schuhwerk und einem einwandfreien Bewegungsablauf.

Suchen Sie sich einen Schuh der eine nichtdämpfende sondern elastische Sohle hat. Neu sind die so genannten „File Fingers“ mit ultradünner Sohle und nur die Füße vom rauen Untergrund schützen. Läufer mit gedämpftem Schuhwerk treten meist mit der Ferse auf. Das Bein ist dann starr gestreckt und kann nicht abfedern. Entsprechend größere Kräfte erreichen Knie und Hüften. Selbst Barfußläufer sind nur halb so oft verletzt wie Schulträger. Man sollte flach auftreten mit dem mittleren Teil des Fußes aufkommen und dann die Ferse auf dem Boden absenken.

Grade viele ältere Leute haben Angst noch joggen zu gehen, oder sich an das normale Yoga heranzuwagen, weil sie nicht mehr so fit oder beweglich sind. Für sie kommt an diese Stelle das Yogic-Walking ins Spiel. Die empfohlene Zeitdauer für eine tägliche Yogic-Walking-Praxis sollte mindestens 20 Minuten betragen. Sobald die Atmung gleichmäßig fließt, natürlich und unangestrengt ist, haben sie Ihr Ziel erreicht. Yogic-Walking ist neu, modern und hört sich so gar nicht nach „Oma“- Sport an. Grundsätzlich ist das Yogic Walking für jedes Alter und für jede Person geeignet. Denn wer jeden Tag nur fünfzehn Minuten locker trabt, verringert das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben um zwanzig Prozent und verlängert sein Leben durchschnittlich um drei Jahre.

Noch ist er mit dem Yogic Walking hier in Europa ganz am Anfang, aber laut der großen Nachfrage wird es nicht mehr lange dauern, bis es sich auch hier durchsetzt. Nächstes Jahr sind bereits Seminare an der Küste Spaniens in Planung.

Die 7 Veränderungsphasen des Erfolgs

Ausgangspunkt für die psychologische Implementierung von Veränderungsprozessen sind die sieben Veränderungsphasen für nachhaltigen Wandel:

Struktur der Workshops und Trainings:

· Überraschung

· Verneinung

· Rationale Einsicht

· Emotionale Akzeptanz

· Probieren

· Integration neuer Kompetenz

· Lösungen und Resultate

1. Phase: Überraschung

Ziel in dieser ersten Phase ist es, bei den am Prozess beteiligten Mitarbeitern eine Bereitschaft zur Veränderung und eine Überwindung der bisherigen Vorgehensweisen zu erreichen.

2. Phase: Verneinung

In der Regel ist eine Folge der ersten Phase ein Widerstandsverhalten und damit verbundenes problem- und hindernisorientiertes Denken und Handeln. „Schon wieder eine Veränderung“, „Das geht doch gar nicht; dann bricht hier einiges zusammen“ und andere re-aktive Aussagen und Verhaltensweisen.

Ziel der 2. Phase ist es, neue Rahmen zu setzen und Spielregeln zu erarbeiten. Des Weiteren wird der damit verbundene Nutzen aufgezeigt und somit die Basis für ein konzeptstimmiges und kongruentes Handeln am POS sichergestellt.

3. Phase: Rationale Einsicht

Die neuen Rahmen und Spielregeln machen bewusst, dass die Veränderungen sinnvoll sind. In der 3.Phase wird den Beteiligten die Möglichkeit geboten, ihre Widerstände und Ängste gegenüber der Einführung des Projektes „8-Schritte zum Erfolg am POS“ zu formulieren. Diese gilt es, im Veränderungsprozess zu würdigen; denn sie stellen verwertbare mentale Ressourcen dar, die positiv genutzt werden können, z.B. Identifikationsfähigkeit, Engagement, Motivation für den Prozess und das Unternehmen.

4. Phase: Emotionale Akzeptanz

Ziel der 4.Phase ist es, nachdem wir die rationale Einsicht und das Verständnis erhalten haben, auch die emotionale Akzeptanz zu bekommen, Toleranz und Offenheit für die einzelnen Konzeptbestand-teile aufzubauen und bisherige Vorgehensweisen und alte Positionen aufzugeben.

5. Phase: Ausprobieren

Nach der 4.Phase kann die produktive 5. Phase beginnen, in der die neuen Tools und Systeme ausprobiert und umgesetzt werden. Ziel ist es, sich gedanklich mit den Möglichkeiten der neuen Rolle und der Umsetzung der „8 Schritte zum Erfolg am POS“ zu beschäftigen. Damit dieses Probieren beginnen kann, wird eine Fehlerkultur und Toleranz entwickelt, die es erlaubt und fördert, Neues auszuprobieren, Fehler zu machen und diese Rückkopplung für Lernvorgänge zu nutzen.

6. Phase: Ankern der neuen Kompetenz

Ziel der 6.Phase ist es, Sicherheit im Tagesgeschäft und im Umgang mit der neuen Rolle und den
im Konzept definierten Arbeitsabläufen und Kompetenzen zu erlangen. Fehler als Feedback führen zum Lernen und zum Ausbau neuer Kompetenzen. In dieser 6. Phase wird die neue Kompetenz geankert.

7. Phase: Lösungen und Resultate

Diese 7. Phase stellt keine Phase im Veränderungsprozess mehr dar, sondern macht die Ergebnisse des Veränderungsprozesses sichtbar, die sich aus der konsequenten und disziplinierten Umsetzung der Tools und Systeme ergeben. Das Ergebnis soll als „motivierendes Ziel“ von allen Prozessbeteiligten und Ebenen durchgehend verstanden werden und Klarheit über alle Prozessabschnitte existieren. Für das hier vorgeschlagene Vorgehens-Modell und die damit verbundene Vorgehensweise in den einzelnen Stufen der „7-Erfolgs-Veränderungsphasen“, bietet sich eine große Zahl von Coaching-Techniken und -methoden an, um die geplanten Trainingsinhalte zu vermitteln und psychologisch zu unterstützen.

Bei der vorliegenden Darstellung handelt es sich um eine Kurzbeschreibung der einzelnen Phasen, die wir Ihnen gerne auch im Detail erläutern.

© Joachim Nusch Joachim Nusch - Theme by Pexeto