Die Menschen ertrinken in einem Ozean von Stress

„Die Weltmeere ersticken in Plastik und die Menschen ertrinken in einem Ozean von Stress und Traumata.“ © Joachim Nusch

In der heutigen Zeit ertrinken die Menschen in zunehmender Weise im Stress, aber es ist nicht mehr nur einfacher Stress, sondern es ist weitaus mehr, traumatischer Stress.

Heute werden z.B in den Vereinigten Staaten von Amerika bereits mehr als 10 Millionen Kinder unter 12 Jahren mit Antidepressiva behandelt. Bei 5 Millionen Kindern wurde ADHS diagnostiziert wurde.

Die Todesursache Nr. 3 bei Teenagern ist Selbstmord. Die Zahlen erschrecken uns, doch auch in Europa ist das Problem nicht besser. In Deutschland nehmen sich jedes Jahr etwa 10.000 Menschen das Leben. Das sind fast dreimal so viele, als durch Verkehrsunfälle sterben. Suizid ist ein „demokratischer“ Tod, es gibt ihn in allen Lebensaltern und in allen sozialen Schichten.

Bemerkenswert ist, dass fast 75 % aller Suizidverstorbenen männlich sind. Diese Geschlechterverteilung ist kein spezifisch deutsches oder europäisches Phänomen, sondern das ist weltweit so.(Quelle: Nationale Suizidpräventionsprogramm Deutschland/Georg Fiedler)

Wir haben global ein ernstes immer größer werdendes, ein sehr schwerwiegendes Problem. Doch es gibt auch heute Alternativlösungen zu Pharmazeutika oder andren kurzsichtigen Fluchtprogrammen.

Auf sehr angenehme Weise kennen wir Ansätze aus dem Yoga und Ayurveda, die nachhaltige und wirkungsvolle Hilfe bieten können. Wir müssen mehr und mehr die Kraft der Meditation untersuchen und einsetzen.

Speziell die Kraft einer so genannten Technik, einer transzendentalen Meditationstechnik, die in unserer Zeit eine große Hilfe und natürliche Form der Stressprävention und Resilienzförderung bedeuten kann. Zu dieser Meditationstechnik, kurz TM genannt, wurde über Jahrzehnte eine enorme Forschung betrieben.

„Der Mensch sucht Rückzugsorte in ländlichen Gegenden, an Stränden und Bergen und sehnt sich nach Oasen und Zufluchtsorten. Es ist überhaupt nicht einleuchtend, da es jederzeit möglich ist, diesen natürlichen Rückzugsort, ein Ort der Stille und Entspannung, in sich selbst zu finden. Nirgendwo sonst, kann sich der Mensch spontan in ein Feld ungestörterer Ruhe zurückziehen, als in seiner eigenen Seele.“

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Der kleine Elefant – Changemaker und Veränderer

Podcast 

 

Wie können wir seelischen Problemen und psychischen Erkrankungen begegnen?

Warum fällt es uns oft so schwer Veränderungen anzunehmen?

Was hindert uns daran, neue Denkweisen und Einstellungen nach Möglichkeit zu entwickeln?

Alles in unserer Welt ist ständigem Wandel, ständiger Veränderung unterworfen. Und doch haben wir Schwierigkeiten, uns darauf einzustellen. Changemaker, Veränderungsmanager, agil zu sein fällt uns schwer, wenn wir nicht darauf eingehen und lernen flexibel zu reagieren und unseren Geist schulen, aus dem Affengeist rauszukommen.

Den sogenannten “Monkey Mind” zu verstehen ist als Grundlage wichtig für einen tiefgreifenden Veränderungsprozess. Gemeint ist damit unser Geist, welcher¬ gleich einem munteren Äffchen in einem riesigem Baum ruhelos von Ast zu Ast schwingt, unablässig von einem Gedanken zum nächsten eilt.

Ungeachtet von Zeit und Raum, springen wir in unserem Kopf von Vergangenem zu Ereignissen in der Zukunft und umgekehrt. Zu Erlebnissen, die wir nicht mehr verändern können hin zu Dingen, die wir nicht beeinflussen werden. Wir machen uns Sorgen und angstvolle Gedanken, begeben uns auf emotionale Achterbahnfahrten, nehmen alles persönlich und stecken in unserem Wertesystem fest. Das ist normal und schlichtweg die Natur und Beschaffenheit unseres Geistes und was er automatisch tut und uns kontinuierlich einflüstert. Immerfort.

„Ich muss das tun, ich muss jenes tun, ich möchte dies oder das haben.“!

Doch darauf gibt es Antworten, die ich gefunden habe und mit Euch teilen möchte.

Die 16-jährige Chandani aus Sri Lanka hat einen ungewöhnlichen Traum: Sie möchte ein Mahout, eine Elefantenführerin werden. Doch das ist entsprechend der Jahrhunderte alten Tradition ein reiner Männerberuf.

Ihr Schicksal verbindet sich nun mit dem eines kleinen Elefanten, der gerade in das Elefanten-Waisenhaus des Pinnawela-Nationalparks eingeliefert wurde. Beweist sie ihre Ernsthaftigkeit bei der Pflege des jungen Tiers, wird ihr Vater er ist der angesehene Chef-Mahout im Waisenhaus sie zum ersten weiblichen Mahout in Sri Lanka ausbilden.

Schließlich hat er keinen Sohn; nur Chandani kann die Familientradition, mit Elefanten zu arbeiten, fortsetzen. Aber wenn sie sich im Umgang mit dem Elefantenkalb nicht bewähren kann, so wird sie ihren Traum begraben müssen und kann die lange Mahout-Tradition ihrer Familie nicht fortsetzen.

In Indien ist die Arbeit mit Elefanten als Arbeitselefanten in den Wäldern heute noch ganz normal. Die Mahouts trainieren die Elefanten und bereiten sie auf ihren Einsatz vor. Doch auch im Zirkurs wurden Elefanten gehalten. Insbesondere asiatische, weil sie insgesamt zahmer sind als afrikanische.

Heute gibt es nur noch wenige Städte, die einem Zirkus erlauben, mit Wildtieren, wie Elefanten zu arbeiten. Doch noch vor wenigen Jahren wurden Elefanten nach alter Tradition abgerichtet, so wie man es in Indien mit Arbeitselefanten macht.

In einem Wanderzirkus kommt ein Elefanten-Baby zur Welt. Sobald es auf eigenen Beinen stehen kann, wird es angebunden. Mit dem Seil am Hinterbein hat es nur eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit und kann lediglich in einem bestimmten Umkreis um den Pflock herumlaufen.

Dieser Kreis definiert seine Welt, jeder Versuch, sie zu verlassen, wird durch den Schmerz unterbunden, den das Seil dann am Bein verursacht. Der kleine Elefant lernt, dass es ihm innerhalb des Kreises gut geht, und er findet sich damit ab.

Im Laufe der Jahre wird er größer und stärker, stark genug, um den Pflock ohne Probleme aus dem Boden zu ziehen. Doch da er gelernt hat, dass dies mit Schmerzen verbunden ist, probiert er es erst gar nicht mehr.

Die „Welt da draußen“ ist für ihn unerreichbar.

Und woran bist du gefesselt?

Diese Kurzgeschichte dient der Inspiration und Motivation sich über das eigene Leben Gedanken zu machen. Was hindert Dich daran, deine Träume zu leben?

Um im Leben erfolgreich zu sein, können wir lernen, jede noch bestehende Prägung und Konditionierung zu lösen, die erklärt

„Das schaffe ich nicht.“

Doch, ich kann es!

Ist der Leitspruch, wenn wir bereit sind Sichtweisen und Reaktionen auf Ereignisse und Dinge zu ändern, also aktiv zu gestalten.

GROW Leadership 18. – 22.09.2018 – Bonn Wachtberg

GROW Leadership 1 EMPOWERMENT UND AGILITÄT

The Best take deeper Rest

 

Was denkt sich der Deutsche Fußballbund eigentlich?

Slogans zeigen mir, welche irrigen mentalen Ausrichtungen noch immer in der Allgemeinheit vorherrschen. Möglicherweise will man damit die allgemeine pro-aktive und handlungsorientierte Haltung demonstrieren. Aber genau in diesem Denkansatz falscher Motivation steckt ein fataler Fehler.

„Tue weniger und erreiche mehr“.

Auf eine gesunde Balance zwischen Ruhe und Aktivität kommt es an. Stille und dynamische Aktivität, wie wir es z.B. beim Bogenschiessen oder im Yoga lernen können.

Anspannung und Release, Loslassen. Traktion und Kontraktion. Wie die Stressforschung darlegt, benötigen wir mehr Auszeiten durch tiefe Meditation, Entspannung, Regenerationsphasen und Entschleunigung, um Stress, Burnout und psycho-emotionalen Störungen vorzubeugen.

Welches Signal aber gibt der Der Deutsche Fußballbund:

Der DFB schickte die Mannschaft mit dem Slogan:

„BEST NEVER REST“

nach Russland.

„Best Never Rest“ ist doppelt dumm.

Dummheit ist, wenn man nach allem, was Per Mertesacker über Burnout und Leistungsdruck gesagt hat, immer noch glaubt, „Best Never Rest“ sei ein geeigneter Slogan, um ihn der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit auf den Weg zur WM zu geben. Das Ergebnis kenn wir. „Ausgeschieden.“

„Dass sich die Besten niemals ausruhen sollen, entspricht kaum den Erkenntnissen der modernen Trainingssteuerung“ (Süddeutsche Zeitung).

Mein Tipp und Slogan als Mentaltrainer:

„THE BEST TAKE DEEPER REST“.

Auch Sieger, ehemalige, müssen lernen.

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Kenntnis, Wissen, Weisheit

Ein Student kommt zu seinem Lehrer und verkündet ihm voller Stolz:

„Meister, in diesem Jahr bin ich den ganzen Talmud durchgegangen!“

Worauf der Lehrer antwortet: „Und hast Du Dich auch vom Talmud durchdringen lassen?“

Was wird in diesem Gespräch verdeutlicht? Der Unterschied zwischen zwei Bedeutungen, zwischen der Kenntnis und der Kultur. Der Student berichtet seinem Lehrer voller Stolz von seinen intellektuellen Leistungen, er ist bereit, sich einer strengen Befragung zu unterziehen, auf die er mit Leichtigkeit antworten und damit beweisen wird, dass er Grund hat, stolz zu sein. Der Lehrer hegt gewisse Zweifel. Ihm scheint das Wesentliche nicht die Anhäufung von Kenntnissen zu sein, sondern die Wandlung des Menschen im Kontakt mit diesen Kenntnissen. Hat der Student auswendig gelernt, oder hat er sich mit dem Wissen anderer auseinandergesetzt? Hat er sich damit begnügt, die Perlen des Wissens aufzureihen, oder versuchte er zu verstehen, was dieses Wissen bedeutet und wie weit es ihn selbst angeht?

Über das Wissen hinaus, das ein lebloser, rationaler Gegenstand ist, macht die Kultur aus uns einen Menschen, der in Beziehung zu den anderen lebt.

Durch die Kultur, die ein Wissensaustausch und eine gegenseitige Öffnung zwischen uns und dem anderen ist, entsteht ein Dialog der Menschlichkeit.

Die Kultur ist damit der Anfang der Weisheit, die ihrerseits im ständigen

Hören auf den anderen und in der Öffnung zur Welt hin besteht, wie das rabbinische Sprichwort besagt: „Wer ist weise? Derjenige, der von jedem Menschen lernt.“

Kultur heißt auf hebräisch „tarbout“, was von der gleichen Wurzel abgeleitet ist wie „harbe“, „viel“. Kultur wäre damit dieses „viel mehr“, diese Ergänzung, die der Seele des Menschen ihre echte menschliche Größe gibt.

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